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grundlagen:sommerfall

Passivhaus im Sommer

Grundlagen

Das Passivhaus-Konzept für den Sommerfall
Immer noch wird in der öffentlichen Debatte um energiesparende Gebäude die Frage nach einer möglichen sommerlichen Überhitzung gestellt - „wegen der guten Wärmedämmung“. Praxiserfahrungen mit realisierten Passivhäusern zeigen klar, dass diese Häuser auch in Hitzeperioden ein gutes (kühles) Innenklima aufweisen. Allerdings ist dazu eine fachgerechte Planung unverzichtbar. Dieser Beitrag behandelt die wesentlichen Gesichtspunkte für ein typisches Klima in Mitteleuropa - dort ist keine aktive Klimatisierung in Wohngebäuden erforderlich.
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passivhaus_kranichstein_sommer.jpgDas erste Passivhaus in Darmstadt-Kranichstein, Baujahr 1991

Die vier Reihenhäuser des ersten Passivhauses in Kranichstein sind exakt nach Süden orientiert und vollständig in schwerer Bauweise errichtet. Sie haben leicht bedienbare temporäre Verschattungselemente (motorisch bewegte Außenstores) und die Möglichkeit zur ausgiebigen Nachtlüftung im Sommer; außerdem sind infolge des Stromsparkonzeptes die inneren Wärmequellen gering. Dies sind günstige Voraussetzungen für ein kühles Innenklima im Sommer.

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Lesen Sie hier mehr zum ersten Passivhaus in Darmstadt-Kranichstein.



Sommerverhalten von Nichtwohngebäuden im Passivhaus-Standard

Einführung - Sommerfall im mitteleuropäischen Klima auch bei Nichtwohngebäuden beherrschbar
Dieser Artikel fasst die wichtigsten Aspekte in Bezug auf die Betrachtung des Sommerfalls bei Nichtwohngebäuden im Passivhaus-Standard in mitteleuropäischem Klima zusammen. Die Hauptpunkte, die in diesem Beitrag aufgeführt werden, sind die Begrenzung des Temperaturanstiegs und die Wärmeabfuhr. Auch die Ergebnisse einer Studie zur Anwendbarkeit der im PHPP vorgesehenen Algorithmen zur Berechnung des Sommerverhaltens von Gebäuden mit den speziellen Randbedingungen von Nichtwohngebäuden werden an dieser Stelle kurz zusammengefasst.
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Sonnenschutz - Tageslicht - Kunstlicht - EDV
In diesem Beitrag werden spezielle Sonnenschutz- bzw. Verschattungseinrichtungen vorgestellt, die dazu beitragen könnten, die Nutzerakzeptanz von außen liegenden Verschattungssystemen in Zukunft zu verbessern. Außerdem soll eine Abschätzung gegeben werden, wie hoch die interne Wärmelast bei Tageslichtnutzung im Vergleich zur Kunstlichtnutzung sein darf, ohne dass die Kühllast im Sommer spürbar erhöht wird. Im letzten Abschnitt werden neuere Erkenntnisse über Bürokommunikation und Informationstechnik (IT) und deren Bedarf an elektrischer Energie referiert.
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Wärmeabfuhr durch Nachtlüftung
Im Wohnungsbau hat sich hier die freie Nachtlüftung bestens bewährt. In Mitteleuropa liegen die Nachttemperaturen auch im Hochsommer überwiegend unter der oberen Behaglichkeitsgrenze. Die Nachtluft wird so als Wärmesenke nutzbar, über manuell bediente Fenster erfolgt auch bei Windstille ein thermisch getriebener Luftwechsel, über den die im Tagesverlauf akkumulierte Wärme herausgeführt werden kann. In Nichtwohngebäuden stellen sich neue Anforderungen, da beispielsweise die manuelle Bedienung der Fenster nur eingeschränkt möglich ist und möglicherweise erhöhte Sicherheitsanforderungen bestehen. Dieser Beitrag beschäftigt sich neben den Planungsaspekten freier Nachtlüftung auch mit den erzielbaren Volumenströmen und stellt die abschließend die Frage, ob es eine ideale Nachlüftungsöffnung für Passivhaus-Nichtwohngebäuden gibt.
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Maßnahmen für akustischen Komfort in Räumen mit schallharter Decke
Abgehängte Decken dienen derzeit häufig als primäres Mittel zur Einstellung der Raumakustik auf die Anforderungen der Raumfunktion.
Energiesparende Konzepte für ein behagliches sommerliches Raumklima in gemäßigten Klimata wie Mitteleuropa machen aber regelmäßig von den Gebäudemassen, insbesondere Decken, als Wärmespeicher Gebrauch, und die Deckenmasse muss, um dieser Funktion dienen zu können, möglichst unmittelbar zugänglich sein. Sollen Decken als Speichermasse nutzbar gemacht werden, sind hier daher andere Maßnahmen zur Herstellung des akustischen Komforts erforderlich.
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Planungstools für den Sommerfall im Nichtwohngebäude
Dieser Beitrag befasst sich mit der Gültigkeit vereinfachter Algorithmen, wie sie derzeit bereits im Passivhaus Projektierungs Paket [PHPP] implementiert sind, für Nichtwohngebäude. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf Büro- bzw. Seminarnutzungen. Der Beitrag betrachtet zunächst den Fall der aktiven Kühlung. Von Interesse sind hier die Berechnung des jährlichen Nutzenergiebedarfs für die Raumkühlung, sowie der Kühllast. In einem zweiten Teil wird die Berechnung der Übertemperaturhäufigkeit für Nichtwohngebäude näher untersucht. Die Prüfung der vereinfachten Algorithmen im PHPP erfolgt anhand von Simulationen mit dem dynamischen thermischen Gebäudesimulationsprogramm DYNBIL, das für Wohn- und Büronutzungen anhand von Messungen in genutzten Gebäuden validiert wurde.
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Betriebserfahrungen, Bürogebäude lu-teco, Ludwigshafen
In diesem Beitrag werden thermische Simulationen aus der Planungsphase referiert und dann Betriebserfahrungen aus dem Passiv-Bürogebäude lu-teco der GAG in Ludwigshafen in Bezug auf den sommerlichen Wärmeschutz geschildert: wie gut greifen die Maßnahmen zum Sonnenschutz und welche zusätzliche Kühlenergie ist notwendig, um eine Überhitzung der Innenräume zu verhindern?
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grundlagen/sommerfall.txt · Zuletzt geändert: 2016/08/22 15:02 von kdreimane