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Übersicht Protokollbände: Arbeitskreis kostengünstige Passivhäuser

Hier finden Sie eine Liste der erschienen Veröffentlichungen der Reihe „Arbeitskreis kostengünstiger Passivhäuser“. Alle Protokollbände können auf den Seiten des Passivhaus Instituts bestellt werden. Link zum Onlinebestellformular.

- Kostenfreier Download -

Protokollbände Nr. 55 bis Nr. 59 stehen zum kostenfreien Download* zur Verfügung Link zum Passivhaus-Portal

Jahr Nr. Titel
2023 59 Energieeffiziente Nichtwohngebäude - die Potentiale der Gebäudeautomation optimal nutzen Die erzielbare Energieeffizienz von Gebäuden wird während der Planung und Bauausführung durch den Gebäudeentwurf und die Auswahl der Bauteilqualitäten bestimmt. Auch der spätere Verbrauch wird maßgeblich durch die tatsächliche Nutzung beeinflusst. Bei Nichtwohngebäuden sind dies in relevanten Umfang Regelungsparameter (z.B. Betriebszeiten, Vorlauftemperaturen, Luftmengen). Die Gebäudeautomation bietet die Chance den Betrieb energetisch zu optimieren. Im Rahmen des Arbeitskreises wurden die Potentiale herausgearbeitet und konkrete Hilfestellungen zu deren Ausschöpfung abgeleitet. Zudem wurden für typische Passivhaus-Nichtwohngebäude geeignete Regelgrößen und -strategien dargestellt, die einen energieeffizienten und plangemäßen Betrieb des Gebäudes gewährleisten und helfen, Fehlfunktionen sowie unzweckmäßige Betriebsparameter anhand von Verbrauchskontrollen zu identifizieren. Zielführende Parameter, Algorithmen und die Notwendigkeit, Feldgeräte mit geringem Standbyverbrauch einzusetzen sind dem Protokollband zu entnehmen.
2024 58 Energieeffizienz und CO2-Emissionen im Lebenszyklus | Teil 1: Baustoffe und BaukonstruktionenKlimaschutz und Nachhaltigkeit: Es spricht sich herum, dass die Gebäude eine entscheidende Rolle spielen, denn sie sind weltweit für 35% des Energieverbrauchs verantwortlich. Die durch sie verursachten Kohlendioxid-Emissionen steigen derzeit weiter um ca. 1% pro Jahr (Quelle: Internationale Energieagentur).
Klar ist, dass bauliche und/oder anlagentechnische Maßnahmen erforderlich sind um diesen Standardentwicklungspfad zu ändern. Neubau und Sanierungen mit weiterhin nur den üblichen schlechten Qualitäten, in großem Umfang umgesetzt, können das Problem sogar noch vergrößern.
Dazu muss zunächst geklärt werden, welche Maßnahmen in welchem Umfang zu den Emissionen beitragen. Ein Grund, weshalb wir das Thema Lebenszyklus erneut aufgenommen haben. Es stellen sich viele Fragen: Ist die „graue Energie“ wichtiger als die Betriebsenergie? Spart eine Wärmedämmung über den Lebenszyklus wirklich CO2? Oder auch: Wie viel Effizienz ist gut genug? Steht Sanieren im Fokus oder sollten wir doch lieber neu bauen? Ist das Bauen mit Holz als Kohlenstoffsenke und wenn, mit welchem Beitrag? Oft hören wir auch: „Bald ist die Energie erneuerbar – wir machen das mit dem Ausbau von PV und Wind, und wie viel wir davon verbrauchen, ist doch dann egal?“
Das PHI hat vor all diesen Fragen das Thema der korrekten Bewertung mit Hilfe von Lebenszyklusbilanzen gründlich methodisch unter die Lupe genommen. Und daraus Aussagen zu den wesentlichen Prioritäten abgeleitet. Manche Ergebnisse sind auch überraschend: Lesen Sie selbst!
2021 57 Gebäudekonzepte für heiße Sommer - Schwerpunkt NichtwohngebäudeMit welchen Konzepten könnenn auch in heißen Sommern die Gebäude kühl gehalten werden? Darum geht es im Arbeitskreis kostengünstige Passivhäuser 57. Bei richtiger Planung gewährleisten Gebäude im Passivhaus-Standard auch bei Hitze einen guten Komfort. Jedoch: Eine Auswertung von Sommertagen mit Maximaltemperaturen über 30°C zeigt am Beispiel Hessen bereits in den vergangenen zehn Jahren eine signifikante Häufung von heißen Sommern. Für die Zukunft bedeutet das: Erhöhte Anstrengungen beim sommerlichen Wärmeschutz sowie eventuell weiter gehende Kühlmaßnahmen werden auch in Deutschland erforderlich sein, um auch langfristig einen vergleichbaren Sommerkomfort zu gewährleisten.
2021 56 Energieeffizienz und erneuerbare Energien: Zielkonflikt oder SynergieEffizienz oder Erneuerbare? Die Antwort heißt: Beides! —– Ohne Erneuerbare keine CO2-freie Energieversorgung. Aber erst die konsequente Umsetzung von Energieeffizienz schafft die Voraussetzung für eine nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energie. Der Arbeitskreis kostengünstige Passivhäser 56 zeigt, wie sich Energieeffizienz und Erneuerbare hervorragend ergänzen. Die größte Herausforderung besteht darin, den Winterberg des Energiebedarfs zu bewältigen, hervorgerufen vor allem durch die Raumheizung, die Energie dann verbraucht, wenn das Angebot an Erneuerbaren gering ist. Besonders die dadurch erforderliche saisonale Speicherung und die zugehörigen Umwandlungsvorgänge sind mit hohen Verlusten und hohen Kosten verbunden. —– Das Passivhaus Institut hat mit dem PER Verfahren, ebenfalls in diesem Protokollband erläutert, ein zukunftsfähiges Bewertungssystem entwickelt, das den Ressourcenbedarf in einer erneuerbaren Zukunft abbildet. Dabei zeigt sich, dass es erst bei einem sehr niedrigen Energiebedarf des Gebäudes technisch und wirtschaftlich interessant wird, einen großen Anteil des verbleibenden Energiebedarfs durch vor Ort erzeugte regenerative Energie zu decken.
2021 55 Sozialer Geschosswohnbau: Kostengünstig und energieeffizient - (k)ein Widerspruch?Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist groß, gerade in den Ballungsräumen. Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahren vermehrt Wohngebäude zu sozialverträglichen Mieten gebaut werden müssen. Der 55. Arbeitskreis kostengünstige Passivhäuser zeigt erstens, in welcher Weise sich die beiden Zielsetzungen „kostengünstig“ und „energieeffizient“ miteinander verbinden lassen und zweitens, dass Gebäude im Passivhaus-Standard dafür eine bewährte Lösung darstellen. Auch das Modell des 5-Euro-Wohnens (Warmmiete pro m²) des Wohnbauunternehmens Neue Heimat Tirol wird vorgestellt (und kritisch durchleuchtet). Eine Reihe von Beispielen zeigt auf, mit welchen technischen Lösungen auch im Bestand kostengünstig der EnerPHit Standard erreicht werden kann. Deutlich wird: nicht der Effizienzstandard des Gebäudes ist Kostentreiber, sondern vielmehr sind die Anforderungen bzgl. der Ausstattung, der Stellflächen, der Untergeschosse, der Bedingungen „guter Lage“, Barrierefreiheit, Brandschutz u.a.m. für die hohen Kosten verantwortlich. —- Wenn die Klimaschutzziele erreicht werden sollen, dann muss sich der Wohnbau daran angemessen beteiligen, und im Arbeitskreis 55 wird gezeigt, dass das auch geht: Mit dem Passivhaus und EnerPHit sind die erprobten und wirtschaftlichen Lösungen verfügbar.
*Für den Download ist eine Anmeldung im Passivhaus-Portal des Passivhaus Instituts erforderlich.


Jahr Nr. Titel
2023 59 Energieeffiziente Nichtwohngebäude - die Potentiale der Gebäudeautomation optimal nutzen
2021 57 Gebäudekonzepte für heiße Sommer - Schwerpunkt Nichtwohngebäude
2021 56 Energieeffizienz und erneuerbare Energien: Zielkonflikt oder Synergie
2021 55 Sozialer Geschosswohnbau: Kostengünstig und energieeffizient - (k)ein Widerspruch
2018 54 Neue Konzepte der kontrollierten Lüftung: Fassadenintegrierte Lüftung
2018 53 Sommerkomfort - bezahlbar und energieeffizient
2016 52 Inbetriebnahme und Betriebsoptimierung als Erfolgsfaktoren für energieeffiziente Gebäude
2015 51 Planungs- und Umsetzungshilfen für Passivhaus-Nichtwohngebäude
2015 50 Kostengünstige Lüftungslösungen für den Wohnungsbau - Systeme mit Wärmerückgewinnung
2015 49 Energieeffiziente Warmwassersysteme
2012 48 Einsatz von Passivhaustechnologien bei der Modernisierung von Nichtwohngebäuden
2012 47 Energieeffiziente Kantinen und Gewerbeküchen
2012 46 Nachhaltige Energieversorgung mit Passivhäusern
2012 45 Richtig messen in Energiesparhäusern
2013 44 Lüftung in Passivhaus-Nichtwohngebäuden
2012 43 Erdwärmeübertrager und Erdsonden im Passivhaus
2012 42 Ökonomische Bewertung von Energieeffizienzmaßnahmen
2012 41 Sommerverhalten von Nichtwohngebäuden im Passivhaus-Standard; Projekterfahrungen und neue Erkenntnisse
2012 40 Passivhaus-Verkaufsstätten
2009 39 Schrittweise Modernisierung mit Passivhaus-Komponenten
2009 38 Heizsysteme im Passivhaus - Statistische Auswertung und Systemvergleich
2008 37 Optimierungsstrategien für Fensterbauart und Solarapertur
2007 36 Heizung mit Biobrennstoffen für Passivhäuser
2007 35 Wärmebrücken und Tragwerksplanung - die Grenzen des wärmebrückenfreien Konstruierens
2007 34 Schallschutz beim Einsatz von Wärmepumpen und Wärmepumpen-Kompaktgeräten im Passivhaus
2006 33 Passivhaus-Schulen
2005 32 Faktor 4 auch bei sensiblen Altbauten: Passivhauskomponenten + Innendämmung
2005 31 Energieeffiziente Raumkühlung
2004 30 Lüftung bei Bestandsanierung
2005 29 Hochwärmegedämmte Dachkonstruktionen
2004 28 Wärmeübergabe- und Verteilverluste im Passivhaus
2004 27 Wärmeverluste durch das Erdreich
2004 26 Neue Passivhaus - Gebäudetechnik mit Wärmepumpen
2004 25 Temperaturdifferenzierung in der Wohnung
2003 24 Einsatz von Passivhaustechnologien bei der Altbau-Modernisierung
2003 23 Einfluss der Lüftungsstrategie auf die Schadstoffkonzentration und -ausbreitung im Raum
2003 22 Lüftungsstrategien für den Sommer
2002 21 Architekturbeispiele: Wohngebäude
2000 20 Passivhaus-Versorgungstechnik
2000 19 Stadtplanerische Instrumente zur Umsetzung von Passivhäusern
1999 18 Qualitätskontrolle am Bau bei Passivhäusern
1999 17 Dimensionierung von Lüftungsanlagen in Passivhäusern
1999 16 Wärmebrückenfreies Konstruieren
1999 15 Passivhaus-Sommerfall
1998 14 Passivhaus-Fenster
1998 13 Energiebilanzen mit dem Passivhaus Projektierungs Paket
1998 12 Das Passivhaus - Baustandard der Zukunft? |
1997 11 Kostengünstige Passivhäuser
1997 10 Meßtechnik und Meßergebnisse
1997 9 Nutzverhalten
1997 8 Materialwahl, Ökologie und Raumlufthygiene
1997 7 Stromsparen im Passivhaus
1997 6 Haustechnik im Passivhaus
1997 5 Energiebilanz und Temperaturverhalten
1997 4 Lüftung im Passivhaus
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