Willkommen in der Speakers' Corner! Hier finden Sie Vorträge, die im Rahmen der Internationalen Passivhaustagungen gehalten wurden. Erfahren Sie mehr über die innovativen Forschungsprojekte der Passivhaus-Expert*innen und profitieren Sie von wertvollen neuen Erkenntnissen zu einer großen Bandbreite an Themen! Die Aufzeichnungen in der Speakers' Corner sind teils frei zugänglich, teils exklusiv für Mitglieder der IG Passivhaus Deutschland und Passivhaus Austria verfügbar (Logo im Beschreibungstext). Wir wünschen Ihnen viel Freude mit unserer neuen Vortragsreihe!
Wichtiger Hinweis: Für das Anschauen der Aufzeichnungen in der Speakers' Corner erhalten Sie keine Weiterbildungspunkte im Nachgang. Um Fortbildungspunkte zu erhalten, müssen Sie sich für die Internationale Passivhaustagung anmelden und live an der Veranstaltung teilnehmen.
| 28. Internationale Passivhaustagung 2026 | |||
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| Thema | Referent | Zusammenfassung | |
| 1 | Rückblick und Ausblick: 35 Jahre Passivhaus | Wolfgang Feist,Jessica Grove-Smith | Vor 35 Jahren baute der Physiker Wolfgang Feist zusammen mit vier Familien das erste Passivhaus in Darmstadt. Damit legte er den Grundstein für eine globale Wende beim Bauen und Sanieren. Was damals ein Novum war, ist heute weltweit zigtausendfach realisiert und hält, was es verspricht. Fünf Jahre später, 1996, gründete Wolfgang Feist dann das Passivhaus Institut. Auf der Internationalen Passivhaustagung in Essen erzählt er, wie es zu alldem kam, und schildert zusammen mit Jessica Grove-Smith 35 Jahre Passivhaus und 30 Jahre Passivhaus Institut – und blickt darauf, wie es weiter geht. |
| 2 | Sendero Verde: Passivhaus im sozialen Wohnungsbau in New York | Deborah Moelis, Dragoș-Ionut Arnăutu | Sendero Verde ist ein wegweisendes Projekt für bezahlbares Wohnen mit 709 Wohneinheiten in East Harlem, das Wohnnutzung, gemeinnützige Einrichtungen und öffentlich zugängliche Freiflächen miteinander verbindet. Ab 2017 beriet das Passivhaus Institut die drei Gebäude mit dem Ziel der Zertifizierung, und widmete sich dabei den Herausforderungen hoher Belegungsdichte und interner Lasten in dichter städtischer Bebauung. Diese Präsentation beleuchtet die soziale und städtebauliche Vision des Projekts, die auf Kosteneffizienz ausgelegten Strategien für Gebäudehülle und Haustechnik, mit denen der Passivhaus-Standard erreicht wurde, sowie die wichtigsten Erkenntnisse für die Realisierung von CO₂-armen, hoch energieeffizienten Wohngebäuden bei knappen Budgets und komplexen Rahmenbedingungen. |
| 3 | Passivhaus: Von der Nische zur Notwendigkeit | Michael Ingui | Das Passivhaus hat das Potenzial, sich von einer Nischeninnovation zu einem globalen Standard für zukunftsfähige Gebäude zu entwickeln. Ein solcher Übergang erfordert nicht nur technische Exzellenz; die Umsetzung des Standards muss auch kompatibel sein zu kulturellen Traditionen und vorhandener Infrastruktur und hängt von kollektivem Engagement ab. Im Mittelpunkt steht die Schaffung eines gemeinsamen Rahmens, wie Passivhäuser wahrgenommen, bewertet, finanziert und kommuniziert werden. Dieser Vortrag beleuchtet die wünschenswerte Transformation aus zwei Perspektiven: praktische Erkenntnisse aus der Skalierung von Passivhausprojekten und übergreifende Strategien, die die Verbreitung in verschiedenen Gebäudetypen, Organisationen und Regionen fördern können. |
| 4 | Universität Oxford: 7 Fakultäten und eine Konzerthalle unter einem Dach, mit Passivhaus! Qualitätssicherung und Herausforderungen bei der Zertifizierung eines komplexen Unigebäudes | Will South, Laszlo Lepp | Die Universität Oxford richtet ihre Gebäudestrategien auf ehrgeizige Klimaziele, langfristige Energieeffizienz und eine hohe Raumklimaqualität aus. Der Passivhaus-Standard hat sich längst auch bei komplexen Nichtwohngebäuden bewährt. In diesem Vortrag werden die Herausforderungen bei der Umsetzung des Passivhaus-Standards in einem hochgradig multifunktionalen Gebäude untersucht. Darüber hinaus werden praktische, interdisziplinäre Strategien präsentiert, die die Bauqualität in großen Projekten sicherstellen. |
| 5 | Entwicklungen bei Passivhaus-Freizeitzentren: Eindrücke von Eclipse & Cranleigh | Jason Fitzsimmons , Josh Wardle, Matt McCreith | Ein Freizeitzentrum als Passivhaus? In zwei britischen Freizeitstudien wird gezeigt, dass sich das Passivhaus-Prinzip auch für diese Nutzung eignet: das Eclipse Leisure Centre (Fertigstellung 2024 und derzeit in der Endphase der Passivhaus-Zertifizierung) und das Cranleigh Leisure Centre (voraussichtliche Fertigstellung 2026). Die Referent:innen ziehen Lehren aus diesen Projekten und stellen erfolgreich umgesetzte Lösungen für Herausforderungen wie die komplexe thermische Zonierung, ein langes Rohrleitungsnetz und eine überdimensionierte Lüftungsanlage vor. Darüber hinaus gehen sie auf die Wirtschaftlichkeit ein und zeigen Zukunftsperspektiven für Freizeitzentren nach Passivhaus-Standard auf. Die Projekte Eclipse und Cranleigh unterstreichen, dass sich das Passivhaus-Konzept perfekt eignet, um den komplexen betrieblichen, räumlichen und energetischen Anforderungen von Freizeiteinrichtungen gerecht zu werden. |
| 6 | Lösungen auf Bezirksebene: 100 Gebäude von der Modellierung bis zum Monitoring | Ilektra Mancini, Dimitris Pallantzas | EnerPHit-Mehrfamilienhäusern im warmen Klima evaluiert: eine Feldstudie in Athen umfasste Energieaudits und Monitoringmaßnahmen in 80 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern , wobei Raumtemperatur, relative Luftfeuchtigkeit und CO₂-Konzentrationen erfasst sowie eine Infrarot-Thermografie, Mieterbefragungen und Interviews durchgeführt wurden. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass EnerPHit die Lösung für das Wohnungsproblem in Griechenland darstellt. Notwendig sind die Weiterqualifizierung von Ingenieuren und Technikern, mehr Vorfertigung, die Unterstützung von gemeinschaftlichen Sanierungsinitiativen und das Ankurbeln der Nachfrage nach hoch energieeffizienten Lösungen. |
| 7 | Umstellung auf Passivhaus-Standard bei einem groß angelegten Wohnbauprojekt in Irland | Sam Roberts-Law & Guillermo Fernandez Camacho | „Dublin goes Pasivhaus im großen Stil“ Dieser Vortrag stellt den Pfad vom konventionellen Bau zum Passivhaus-Standard bei insgesamt 1.056 Wohneinheiten in zwei Großbauprojekten in Dublin, Irland, vor. Die Mitarbeiter des Büros Altu Architects leiteten diese Transformation als Architekten und Passivhaus-Planer und identifizierten dabei die wichtigsten technischen und verfahrenstechnischen Faktoren, die zur erfolgreichen Umsetzung des Passivhaus-Standards führten. |
| 8 | Wie kann ein Passivhaus die Lebensqualität älterer Menschen mit Beeinträchtigungen verbessern? | Anne Vogt | Spaniens erste zertifizierte Passivhaus-Wohnanlage für Senioren mit Beeinträchtigungen wurde von der NGO Círvite errichtet. Der Vortrag beleuchtet die Schwierigkeiten während der Bauphase, die Baukosten sowie die Vorteile, die das Passivhaus seinen Bewohnern bietet, darunter die deutliche Minderung von Schadstoffen, Gerüchen und Lärm. Die Passivhaus-Wohnanlage bietet eine sehr gute Luftqualität sowie thermischen Komfort und ermöglicht es so den 44 Bewohnern, inklusiv und in Würde zu altern – und das möglichst umweltfreundlich. |
| 9 | Von der Planung zur gemessenen Realität: Eine vergleichende Studie zu Passivhäusern und konventionellen Gebäuden in Konya | Bilal Görkgün & Ceren Gül Sungun | Weitere Informationen folgen später. |
| 10 | Technisch-wirtschaftliche Bewertung von Batterie- und Wasserstoffspeichern in einem energieautarken Mehrfamilienhaus | Elisa Venturi | Weitere Informationen folgen später. |
| 11 | Passivistas: Das Tavros-Projekt – Erstes EnerPHit-Mehrfamilienhaus in Athen | Maria-Isavella Gkadri | Weitere Informationen folgen später. |
| 12 | Kulturerbe mit Energieeffizienz erhalten: Einbindung traditioneller Bautechniken bei einer Passivhaus-Sanierung | George Kontaroudis | Weitere Informationen folgen später. |
| 13 | Paseo Passiveana 19, Madrid – ein anspruchsvolles Projekt | Micheel Wassouf | Weitere Informationen folgen später. |
| 14 | Klimasplitgeräte als alleinige Wärmequelle im sanierten Einfamilienhaus | Sebastian Weik | Weitere Informationen folgen später. |
| 15 | Mit DIY-Einfallsreichtum ein nachhaltiges Zuhause schaffen | Camille Sifferlen | Weitere Informationen folgen später. |
| 16 | Klimafreundlich sanieren in Riedstadt - Wie einer Kommune die Energiewende gelingen kann | Benjamin Krick & Jürgen Schnieders | Weitere Informationen folgen später. |
| 27. Internationale Passivhaustagung 2024 | |||
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| Thema | Referent | Zusammenfassung | |
| 1 | Energieeffiziente Sanierung - JETZT! | Wolfgang Feist; Jürgen Schnieders; Jan Steiger | Entscheidend für den Klimaschutz ist ein geringer Betriebs-Energieverbrauch des Gebäudebestands. Das vereinfacht auch eine erneuerbare Versorgung. Der Herstellungsenergieaufwand ist dabei meist weniger bedeutend. Viele Beispiele zeigen, wie sich vorbildliche Sanierungen praktisch umsetzen lassen. |
| 2 | EnerPHit für ein klimaresilientes St. Johann (EnerPHit-for-2040) | Rainer Pfluger | Für die Marktgemeinde St. Johann wurde mit districtPH ein Fahrplan zur Klimaneutralität bis 2040 erarbeitet. Darüber hinaus wird das kommunale Energiemonitoring sowie Potenziale durch EnerPHit-Gebäudesanierung, PV-Ausbau und Effizienzverbesserung am Beispiel des lokalen Hallenbades vorgestellt. |
| 3 | Serielle Sanierung im Passivhaus-Standard | Tanja Schulz | Wenn die Gebäudehülle ambitioniert saniert wird und die Qualitäten in Bezug auf Luft-dichtheit, Wärmebrücken und Lüftung mit WRG stimmen, dann sind gut abgestimmte WP-Systeme fast überall sinnvoll einsetzbar. Im Einzelnen müssen alle Komponenten sinnvoll aufeinander abgestimmt werden: die Heiz- und Kühlleistung der Gebäude muss sorgfältig bestimmt werden und dann muss die Wärmeleistung der WP zur Anwendung und zum jeweiligen Gebäude passen. |
| 4 | Umsetzung EnerPHit+ in erhaltenswerten Mehrfamilienhäusern – Forschungsprojekt SüdSan | Martin Ploß | Im Projekt SüdSan wurden zwei Mehrfamilienhäuser aus den 40er und 50er Jahren mit Passivhaus-Komponenten saniert. Das größere Gebäude erreicht den Standard EnerPHit Plus. Die Mehrkosten für die energetisch hochwertige Ausführung sind relativ gering, die allgemeinen Sanierungskosten sehr hoch. |
| 5 | Bauteilaktivierung als nachträgliches Wärmeabgabesystem in der Sanierung | Tobias Hatt | Zwei erhaltenswerte Pilotgebäude wurden im Forschungsprojekt SüdSan auf EnerPHit Plus saniert. Ein Gebäude mit nachträglicher Aktivierung der Bestandswand, das andere mit Niedertemperaturheizkörper, da es vorher kein Wärmeabgabesystem gab. In Simulationen werden die Unterschiede gezeigt. |
| 6 | Nachhaltig bauen und sanieren | Benjamin Krick, Johannes Seibert | Für nachhaltige Gebäude braucht es die Dekarbonisierung (Stopp der Kohlenstoffverbrennung), die Effizienzrevolution und die Nutzung erneuerbarer Energie. Weiterhin können Kohlenstoffsequestrierung und die Kreislaufwirtschaft helfen. Dies zeigen wir anschaulich mit einer Parameterstudie. |
| 7 | EnerPHit-Sanierung eines Gründerzeit-Gebäudes in 1150 Wien, Kauergasse 2 | Helmut Schöberl | EnerPHit-Sanierungen sind bedeutende Grundlage zur Bewältigung der Probleme des Klimawandels und die beste Vorbereitung für die künftigen Herausforderungen bei den Bestandsgebäuden. Es werden die drei Vorzeige-EnerPHit-Sanierungen von Gründerzeithäusern in Österreich vorgestellt. |
| 8 | Das Passivhaus im Bestand | Gerhard Kopeinig | Der Vortrag zeigt die wunderbare Chance einer zeitgemäßen Umgestaltung des Gebäudebestands und unterstreicht dabei, dass der Bestand mit der optimierten thermischen Hülle und dem effizienten Haustechnikkonzept des Passivhausstandards die Zukunft für alle Gebäudekategorien in der Nutzung, alle Baualter der Gebäude und für alle Regionen darstellt. Dies wird an konkreten Beispielen der denkmalgeschützten EnerPHit-Sanierungen (Musikschule Velden, Rathaus Mondsee und Schule im Semriach), der EnerPHit-Plus-Sanierung einer Wohnanlage in Bozen sowie eines Einfamilienhauses in Felden am Wörthersee präsentiert.. |
| 9 | OeAD GUEST HOUSE – Karmelitergasse 9, Innsbruck | Günther Jedliczka | 2005 errichtete OeAD student housing in Wien das erste Studentenwohnheim im Passivhaus-Standard weltweit. Nach 19 Jahren ist der Bauherr noch immer äußerst zufrieden, ebenso wie die fast 20.000 Studierenden, die hier inzwischen wohnten. Seither wurden 13 weitere Passivhaus-Wohnheime gebaut, von denen acht hier vorgestellt werden. Das neueste Passivhaus-Wohnheim soll 2025 im Zentrum von Innsbruck eröffnet werden. Dieses Gästehausprojekt mit 173 Plätzen in 159 Zimmern wird in diesem Beitrag von der Architektin Betina Hanel ausführlich vorgestellt. |
| 10 | Rückgewinnung von Warmwasser, Strom, Nährstoffen und Wasser aus Abwasserrecycling vor Ort | Ernst Schriefl, Helmut Schöberl | Es gilt, den Energiegehalt von Abwasser dort zu verwerten, wo dieser am höchsten ist, d.h. direkt beim Gebäude. Ein solches nachhaltiges, an den konkreten Bedürfnissen vor Ort angepasstes Abwassersystem ermöglicht neben Wärmerückgewinnung auch die Rückgewinnung von Nutzwasser, Strom und Nährstoffe. |
| 11 | Aktive Volumenstromregelung als passive Komponente im Passivhaus – eine Neuentwicklung | Gabriel Rojas | Kostengünstige und genaue Volumenstromregler sind eine wichtige Komponente für die Umsetzung von Passivhäusern. Ein neuer, im Sinne von „energy harvesting“, gedachter Ansatz, soll einen sich selbst mit elektrischem Strom versorgenden und somit aktiven Volumenstromregler ermöglichen. |
| 12 | Raus aus Öl und Gas! Bereit für das Erneuerbare-Wärme-Paket mit EnerPHit-Sanierung | Helmut Schöberl | Das Erneuerbare-Wärme-Paket wird viel Bewegung in Österreich schaffen. Die Sanierung mit EnerPHit-Standard ist vorausschauende Grundlage für die Umstellung auf erneuerbare Energieträger, v.a. um auf künftige gesetzliche Entwicklungen im Gebäudesektor bestens vorbereitet zu sein. |
| 13 | Revisit: Passivhaus-Sporthalle Sande - Vorbildlich auf Sand gebaut! Erfahrungen und Ergebnisse aus 15 Jahren | Bernd Steinmüller | Wie mehr als 10 Jahre Messergebnisse und Erfahrungen zeigen, wurden mit dem anspruchsvollen Pilotprojekt verfolgte Ziele weit übertroffen und zahlreiche Impulse ausgesandt, die es zu verstärken und im Sinne der dringend notwendigen Energie- und Klimawende konsequent in die Fläche zu bringen gilt. |
| 14 | Serielle Sanierung zum Passivhaus Plus: Impulse für Klimaneutralität, Städtebau, Architektur, Barrierefreiheit | Michael Kölmel | Gebäudesanierungen sind notwendig, aber oft eine Herausforderung. Wenn gleich energetisch saniert wird, winkt eine Belohnung: eine hohe Energieeinsparung, niedrige Energiekosten, und hoher Wohnkomfort. Dennoch bleibt der Aufwand – neben den Investitionskosten der Schmutz, Lärm, Einschränkung oder Unbewohnbarkeit während eines längeren Maßnahmenzeitraums - eine Hürde. Hier setzt die serielle Sanierung an: durch weitgehende, standardmäßige Vorfertigung, je nach Ausgangslage bis hin zu einer neuen Gebäudehülle, sollen die Sanierungen vereinfacht werden, den Zeitaufwand an der Baustelle stark reduzieren und – natürlich – viel Energie sparen. Oft bleibt die Qualität aber dabei noch auf der Strecke. ZELLER KÖLMEL Architekten zeigen, wie serielle Sanierung in ihren Projekten erfolgreich mit hochenergieeffizienten Maßnahmen kombiniert werden kann, zu zukunftsfähigen Gebäuden und Quartieren. Ganz umsonst allerdings ist diese zusätzliche Dienstleistung einer „bequemen“ Umsetzung und für alle Beteiligten angenehmen Baustelle nicht. Mit einer entsprechenden Förderung aber wird das Konzept sogar im sozialen Wohnungsbau umgesetzt. |
| 15 | Sanieren, aber richtig - Zusammenfassung und Ausblick | Jessica Grove-Smith; Jürgen Schnieders; Jan Steiger | Was sind die wichtigsten Schlussfolgerungen der 27. Internationalen Passivhaustagung in Innsbruck? Drei Mitglieder der Geschäftsführung des Passivhaus Instituts fassen die Tagungsvorträge zusammen und betonen die wichtigsten Erkenntnisse des reichhaltigen, zweitägigen Programms, welches erneut aufzeigt, dass wir schon längst über wirksame Instrumente zur Bekämpfung des Klimawandels im Gebäudesektor verfügen. Jetzt ist es an der Zeit, diese auch umzusetzen. Daraus ergibt sich eine klare Aufforderung zur Sanierung ganz nach dem Motto: „Wenn schon sanieren, dann auch richtig!“ |
| 16 | Passivhaus als Pflicht – die Geschichte von Massachusetts | Paul Ormond | Innerhalb von 12 Jahren (zwischen 2010 und 2022) hat der Bundesstaat Massachusetts, bzw. die meisten seiner Städte und Gemeinden, nicht nur das Hauptziel der Bauvorschriften von Energieeffizienz auf Dekarbonisierung umgestellt, sondern auch freiwillig beschlossen, den Passivhaus-Standard für Wohngebäude als verbindlichen Standard einzuführen. Diese erfolgreiche Geschichte gilt nun als Musterbeispiel für andere Staaten in den USA und weltweit. |
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