Benutzer-Werkzeuge

Webseiten-Werkzeuge


planung:passivhaus_nichtwohngebaeude:passivhaus_verkaufsstaetten:hochfrequentierte_eingangsbereiche:weitere_einfluesse

Weitere Einflüsse

Ein weiterer Aspekt, der den Infiltrationswärmeverlust durch den Eingang wesentlich bestimmt, ist die Gestaltung und Organisation des Eingangsbereichs. Entscheidend erscheint hier, dass der Kunde den Eingang ohne unnötige Verzögerungen passieren kann. Attraktionen im nahen Eingangsbereich können die Türöffnungszeiten unnötig verlängern und verursachen Fehlauslösungen der Automatiktüren. Die folgenden Punkte können helfen dies zu verbessern:

  • Klare Organisation des Eingangsbereichs, so dass sich der Kunde schnell orientieren kann, wo z.B. die Einkaufswagen oder wo die Information sind,
  • Anordnung von Kunden-Toiletten, Einkaufswagen, Auslagen, Imbiss-Shops mit ausreichendem Abstand zum Eingang, so dass Fehlauslösungen der Automatiktüren und Schlangenbildung im Eingang vermieden werden.

Durch Fehlauslösungen der Türen oder Schlangenbildung im Eingangsbereich können die Türöffnungszeiten schnell auf ein Vielfaches ansteigen.

Bei Schiebetüren sollte auf gute Türdichtungen geachtet werden (Luftdurchlässigkeit Klasse 2). Die Türen sind schließlich überwiegend geschlossen. Bei hochfrequentierten Gebäudeeingängen werden aufgrund der hohen Belastung in der Regel Türprofile aus Aluminium oder Stahl verwendet. Hier sollten zumindest thermisch getrennte Türprofile eingesetzt werden. In Kombination mit Dreischeiben-Wärmeschutzverglasungen sind derart Wärmedurchgangskoeffizienten unter 1,5 W/(m²K) erreichbar.

Siehe auch

Vorhergehende Abschnitte

planung/passivhaus_nichtwohngebaeude/passivhaus_verkaufsstaetten/hochfrequentierte_eingangsbereiche/weitere_einfluesse.txt · Zuletzt geändert: 2013/05/03 16:58 von cweber