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Feuerungsanlagen

Gemäß Landesbauordnung Hessen [HBO 2002] müssen Feuerungsanlagen ebenso wie dazu gehörende Abgasanlagen betriebssicher ausgeführt sein. Im Normalfall müssen Abgase über Dach abgeführt werden, hier gibt es aber Ausnahmen. Insbesondere wenn eine Lüftungsanlage zur Verfügung steht ist ein Betrieb von kleinen Gasfeuerstätten (Herde, Durchlauferhitzer) auch ganz ohne eigentliche Abgasanlage zulässig, wenn Gefahren ausgeschlossen werden können.

Gleichwohl müssen bei Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe generell Rauchschornsteine vorgesehen werden, und die Verbrennungsprodukte über Dach abgeführt werden [FeuVO 1977]. Rauchschornsteine sind dadurch gekennzeichnet, dass sie immer die vollen Sicherheitsanforderungen gegen Rußbrand (1200°C), unzulässige Erwärmung der Oberflächen und benachbarter Bauteile, erfüllen. Ferner müssen sie ausreichend dicht sein und im Zusammenspiel von Abgastemperatur, Querschnittsfläche und wirksamer Höhe (von Anschluss Feuerstätte bis Mündung) den erforderlichen Unterdruck (Zug) bereitstellen.

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