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Sanierung / Wohngebäude
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![]() | Altbaumodernisierung mit Passivhaus-Komponenten (2009) Autor*innen: Zeno Bastian, Wolfgang Feist, Cornelia Baumgärtner, Witta Ebel, Esther Gollwitzer, Jessica Grove-Smith, Berthold Kaufmann, Benjamin Krick, Jürgen Schnieders, Tanja Schulz „Die hochwertige Sanierung ist ein Gebot der Zeit – Vorteilhaft für die Eigentümer*innen und wichtig für die Gemeinschaft.“ Mit diesem Handbuch führt Sie das Passivhaus Institut durch alle Schritte einer energetischen Modernisierung mit Passivhaus-Komponenten. Dabei werden sowohl der planerisch-organisatorische Rahmen (Modernisierungablauf, Qualitätssicherung, Monitoring) als auch die bautechnischen Details tiefgehend beleuchtet. In den Rubriken Gebäudehülle, Lüftung, Heizung und Warmwasserbereitung, bauphysikalische Grundlagen (inkl. Feuchteschutz, Schallschutz, Brandschutz) sowie Wirtschaftlichkeit und energiewirtschaftliche Aspekte erfahren Sie alles, was Sie für eine gelungene und vor allem zukunftsfähige energetische Gebäudemodernisierung wissen müssen. | Projektbericht |
![]() | Retrofit with Passive House components (2022) (English) Authors: Zeno Bastian, JürgenSchnieders, William Conner, Berthold Kaufmann, Laszlo Lepp, Zack Norwood, Andrew Simmonds Ever wondered how the detailed requirements for PHI's retrofit standard „EnerPHit“ were defined? The Passive House Institute (with external co-authors) published a paper in the renowned Energy Efficiency journal. It describes the outcomes of the extensive research that led to this cost-optimal building energy standard. You can learn how EnerPHit addresses thermal comfort, indoor air quality, climate protection and hygrothermal performance. The authors present five international built examples, including measured energy consumption, costs and solutions. The data confirms very low energy consumption in EnerPHit buildings (in a range of ¼ to 1/8 of the original values). | Journal article |
![]() | Step by step: Refrofits with Passive House components (English) Autor*innen: Zeno Bastian, Jan Steiger, Benjamin Krick, Berthold Kaufmann, Søren Peper, Tanja Schulz, Kristin Bräunlich, Jürgen Schnieders, Susanne Theumer Viele Bestandsgebäude werden in mehreren Sanierungsschritten über einen längeren Zeitraum hinweg modernisiert. Bei einer schrittweisen Sanierung ist es besonders wichtig, die Folgen von Lock-in-Effekten zu verstehen. Sanierungsprozesse, die jetzt mit oberflächlichen Maßnahmen begonnen werden, können in 20 bis 30 Jahren kein hohes Maß an Energieeffizienz erreichen. Da der Lebenszyklus der meisten Bauteile, insbesondere der Gebäudehülle, 40 bis 60 Jahre beträgt, sind in den nächsten Jahrzehnten keine weiteren Verbesserungen dieser moderaten Effizienz zu erwarten. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, jetzt tiefgreifende Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, um zukunftssichere Effizienzniveaus zu erreichen und das Risiko zu vermeiden, dass bis 2050 die Reduzierung des Energiebedarfs des Gebäudebestands nur 50 bis 60 % beträgt. Dieses vom Passivhaus Institut im Rahmen des EU-Projekts „EuroPHit“ veröffentlichte Handbuch vermittelt Wissen und Bewusstsein für die besonderen Herausforderungen von schrittweisen Sanierungen. | Projektbericht Online-Flipbook |
![]() | Vergleich gemessener und berechneter Energiebedarfswerte und Bewertung der Ergebnisse (English) Autor*innen: Søren Peper, Maria-Chiara Failla; mit Unterstützung von: Laszlo Lepp, Jürgen Schnieders, Witta Ebel, Oliver Ottinger, Harald Malzer, Corinna Geiger; in enger Zusammenarbeit mit: Wolfgang Streicher, Alois Ilmer Im Rahmen des „Smart City“-EU-Projekts SINFONIA (FP7) bestand die Kernaufgabe darin, ausgewählte Quartiere in den beiden Städten Innsbruck und Bozen energetisch nachhaltig zu sanieren. In Innsbruck lag der Fokus auf einer Reihe von großen Wohnhäusern bzw. Gebäudeensembles mit einer (beheizten) Fläche von über 46.000 m² (EBF) sowie drei Schulen. Deren ambitionierte energetische Sanierungen wurden im Rahmen des Projekts geplant, vorausberechnet und messtechnisch ausgewertet. Die Universität Innsbruck (AB Energieeffizientes Bauen) führte in den oben genannten Gebäuden Verbrauchs- und Komfortmessungen etc. durch. Die Verbrauchsdaten für die Heizung spiegeln den aktuellen Sanierungsstand wider. Das Passivhaus Institut hat die Qualitätssicherung in der Planungsphase und während der Sanierung durchgeführt. Bei den SINFONIA-Projekten wurde das PHPP eingesetzt, um den Zustand des Altbaus, den aktuellen Sanierungsstand und den Endzustand der Sanierung detailliert zu erfassen. In dem Bericht werden die gemessenen Daten nach der Aufbereitung mit den Berechnungen des PHPP verglichen. Im Durchschnitt reduzieren diese bisherigen Schritte der Sanierungen die Heizwärme auf nur 31,8 kWh/(m²a). Für die Gebäude liegen die realisierten Einsparungen bei rund 3.182.000 kWh pro Jahr (3,2 GWh/a). Dies entspricht einer Einsparung von rund 77% gegenüber dem Altbauzustand vor den Sanierungen. Es zeigt sich erneut und nun auch im Großmaßstab, dass mit einem realitätsnahen und vollständigen PHPP bereits in der Planungsphase zuverlässige Vorhersagen gemacht werden können. | Projektbericht |
![]() | Die Energieeffizienz des Passivhaus-Standards: Messungen bestätigen die Erwartungen in der Praxis (English) Autor*innen: Søren Peper, Wolfgang Feist Die hier dargestellten Messwerte von über 1.800 Wohnungen im Passivhaus-Neubau und ca. 170 Wohnungen in Sanierungen mit Passivhaus-Komponenten belegen: Das Passivhaus-Konzept führt in der Praxis nachweislich und reproduzierbar zu einer sehr hohen Heizenergieeinsparung, die gegenüber dem alten Gebäudebestand etwa 90 % und gegenüber den gesetzlichen Anforderungen an Neubauten immer noch durchschnittlich etwa 80 % beträgt. Diese Einsparungen sind durch statistisch signifikante empirische Untersuchungen erwiesen und in einer großen Zahl von Projekten bestätigt. Auch die höchsten nutzungsbedingten Einzelverbrauchswerte in Passivhäusern liegen noch deutlich niedriger als die geringsten in gewöhnlichen Neubauten. | Projektbericht |
![]() | Sanierung mit Passivhaus-Komponenten - Tevesstraße Frankfurt a.M. (umfangreiche Beschreibung vom Ausgangszustand, Sanierung und Ergebnis) (2009-2011) Autor*innen: Søren Peper, Wolfgang Feist; mit Unterstützung von: Wolfgang Hasper, Cornelia Baumgärtner, Vahid Sariri, Tanja Schulz, Patricia Inhofer, Jürgen Schnieders, Witta Ebel Aus den beiden Altbauten der 50er Jahre in der Tevesstraße in Frankfurt a.M. sind nach der erfolgreichen Totalsanierung 53 aktuelle Wohnungen mit modernen Grundrissen entstanden. Energetisch wurden bei dieser erfolgreichen Sanierung zum Passivhaus sehr anspruchsvolle Ziele verfolgt und erreicht. Das Passivhaus Institut war mit der Begutachtung des Altbauzustandes, der Planungsbegleitung, Erstellung der Energiebilanzen (PHPP), Wärmebrückenberechnung, Qualitätssicherung sowie dem Monitoring beauftragt. Die Analysen der über zweijährigen messtechnischen Begleitung (Juni 2006 bis Juli 2008) der beiden Gebäude zeigen, dass bei dieser Sanierung tatsächlich das Passivhaus-Neubauniveau erreicht wurde. Die Messungen wurden in einem Zusatzprojekt bis 2010 mit weiteren Schwerpunkten zur Luftqualitätsmessung in den Wohnungen und zur Kellerfeuchtigkeit unter hochwärmegedämmten Gebäuden erweitert. Insgesamt zeigt das erfolgreich realisierte Sanierungsprojekt die hervorragende Übertragbarkeit des Einsatzes von Passivhaus-Komponenten auf die Altbausanierung. Verbrauchswerte und Heizleistungen wie im Passivhaus-Neubau wurden messtechnisch nachgewiesen. Es zeigte sich, das der Heizwärmeverbrauch gegenüber der Altbausituation um 94 % gesenkt werden konnte. Damit ist das sehr große Potential von hocheffizienten energetischen Sanierungen von Altbauten aus den 1950er Jahren bewiesen. Jede Sanierung, die auf weniger anspruchsvollem Niveau ausgeführt wird, stellt eine vertane Chance dar. Diese wird unter ernsthaften wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht korrigiert werden können. Der einmalige Mehraufwand bei der Sanierung dieser Wohnungen um den hier erreichten Standard zu erhalten, ist jedoch nicht nur ökonomisch vertretbar, sondern sogar attraktiv. Dadurch beweist dieses Projekt, dass eine Reduktion des Primärenergiebedarfs in Wohngebäuden im Bestand auf deutlich weniger als ein Siebtel des ursprünglichen Wertes in der Praxis erreichbar ist. Folgende Forschungsberichte sind zu dem Projekt „Sanierung mit Passivhauskomponenten“ erstellt worden: Untersuchungen zu den Bestandsgebäuden Tevesstraße Frankfurt a.M. Planungsbeleitende Beratung und Qualitätssicherung Tevesstraße Frankfurt a.M. Messtechnische Untersuchung und Auswertung Tevesstraße Frankfurt a.M. Monitoring Altbausanierung zum Passivhaus Altbau Modernisierung | Projektbericht |
![]() | Gebäudesanierung „Passivhaus im Bestand“ in Ludwigshafen / Mundenheim (2008) Autor*innen: Søren Peper, Wolfgang Feist; unter Mitarbeit von: Wolfgang Hasper, Cornelia Baumgärtner, Vahid Sariri, Tanja Schulz, Patricia Inhofer, Jürgen Schnieders, Witta Ebel Bei der Komplettsanierung der beiden aneinander angrenzenden Mehrfamilienhäusern (jeweils 12 Whg.) in Ludwigshafen am Rhein standen energetische Gesichtspunkte im Mittelpunkt. Eines der beiden Gebäude wurde mit Passivhaus-Komponenten so weitreichend saniert, dass es nahezu dem Standard eines Passivhaus-Neubaus entspricht. Die Messungen belegen den Sanierungserfolg in vollem Umfang. Nicht nur der Energieverbrauch ist auf ein sehr niedriges Niveau gesunken, sondern auch die gute Luftqualität und die hohe Sicherheit gegenüber Feuchteschäden sind überzeugend. Der direkte Vergleich mit dem identischen Nachbargebäude welches als Niedrigenergiehaus realisiert wurde (ohne Lüftungsanlagen) zeigt die Vorteile der kontrollierten Lüftung durch die höhere Luftqualität. In einem Sanierungsgebäude so niedrige Verbrauchswerte zu realisieren, ist als großer Erfolg zu bewerten. Das Konzept „Passivhaus im Bestand PHiB“ ist in allen Punkten „aufgegangen“, die Ergebnisse bestätigen die Bemühungen. Das Passivhaus Institut hatte in der Planungs- und Ausführungsphase die Aufgabe der energetischen Bilanzierung (PHPP Erstellung, Wärmebrückenberechnung), der Beratung zu allen energetischen Fragestellungen und der Beratung zur Qualitätssicherung. Durch die sich anschließende wissenschaftliche Messung und Beurteilung wurde der energetische Sanierungserfolg detailliert festgestellt. | Projektbericht |
![]() | Jean-Paul-Platz 4 in Nürnberg: Energetische Gebäudesanierung mit Faktor 10 (Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung) (2005) Autor*innen: Burkhard Schulze Darup (Hrsg.), Passivhaus Institut, anbus analytik GmbH, Forschungsinstitut für Wärmeschutz e.V. München Das Mehrfamilienhaus Jean-Paul-Platz 4 mit sechs Wohnungen á 149 m² Wohnfläche wurde 1930 erbaut. Die Sanierung wurde im bewohnten Zustand durchgeführt. | Projektbericht |
![]() | Ökonomische Evaluierung zweier Sanierungsprojekte mit Dokumentation der abgerechneten Kosten: Hoheloogstraße und Schlesierstraße in Ludwigshafen (2010) Autor*innen: Berthold Kaufmann, Witta Ebel, Wolfgang Feist In den Jahren 2005 bis 2008 wurden zwei Wohngebäude der GAG Ludwigshafen mit hoch energieeffizienten Komponenten saniert. Ziel war es, dem Passivhaus-Standard so nahe wie möglich zu kommen. Das Pilotprojekt „Passivhaus im Bestand“ (PHiB) Hoheloogstraße wurde vom Passivhaus Institut begleitet und messtechnisch untersucht und ausgewertet (siehe Projektbericht weiter oben). Im Rahmen des Projektes IEA Task 37 wurde von diesem Projekt und vom Nachfolgeprojekt PHiB-Schlesierstraße ex post eine detaillierte ökonomische Untersuchung durchgeführt anhand der real abgerechneten Baukosten. Die vorliegende Untersuchung baut auf älteren Publikationen auf, die auf systematischen Kostenrecherchen für die einzelnen Komponenten (Wärmedämmung, Fenster, Lüftungsanlage, etc. ) basieren. Insbesondere wurden die beiden folgenden Fragestellungen anhand der Sanierungsprojekte untersucht: 1. Wie hoch sind die Mehrinvestitionen einer hocheffizienten Bauweise im Vergleich zu einem Niedrigenergiehaus im gegenwärtigen Marktgeschehen? 2. Ist durch Skalen- und Lerneffekte künftig eine noch weitere Kostendegression möglich? Die erste Frage wird anhand des Projektes „Hoheloogstraße“ behandelt, bei dem gleichzeitig ein baugleiches Gebäude entsprechend einem guten Niedrigenergiestandard saniert wurde. Die zweite Frage wurde mit den detailliert bekannten Kosten der Maßnahmen aus dem Projekt „Schlesierstraße“ untersucht. | Projektbericht |
![]() | Energetische Sanierung eines denkmalgeschützten Speichergebäudes mit aufgesprühter Zellulose-Innendämmung: Bauphysikalische Begleitmessung (2010) Autor*innen: Wolfgang Hasper, Berthold Kaufmann, Rainer Pfluger, Wolfgang Feist; unter Mitarbeit von: Henning Aust Ein diffusionsoffenes Innendämmsystem aus aufgesprühten, leimgebundenen Zelluloseflocken mit innenseitiger Putzschicht wurde messtechnisch begleitet. Verläufe von Temperaturen und Ausgleichsfeuchten verschiedener Bauteilschichten wurden in Regelflächen und an Fensteranschlüssen erfasst. Daneben wurde die Holzfeuchte ausgewählter Konstruktionshölzer gemessen. Das Gebäude befand sich während des untersuchten Zeitraumes nur zeitweise in Benutzung. Der Verlauf der Ausgleichsfeuchte in der Grenzschicht von Mauerwerk und Innendämmschicht zeigte über lange Zeiträume Werte deutlich über 80 %. Ein signifikant unterschiedliches Verhalten von Regelfläche und Fensteranschluss konnte nicht beobachtet werden, obwohl sich beide Bereiche in der Dämmstärke deutlich unterscheiden (80 mm reguläre Dämmstärke, in Laibungsbereichen 40 mm Sollstärke). Eine bleibende Auffeuchtung über den Jahreszyklus konnte nicht festgestellt werden, es bestehen vielmehr Hinweise auf eine fortschreitende Austrocknung. Das Dämmsystem bestätigt somit seine Funktionsfähigkeit im Jahreszyklus, auch im Bereich der in dieser Untersuchung mit betrachteten Fensteranschlüsse. Gleichzeitig zeigen die gemessenen, hohen Feuchten, dass eine Schutzbehandlung gegen Schimmelpilzbefall, wie sie in Form der zugesetzten Borate bei dem untersuchten Produkt besteht, für die dauerhafte Haltbarkeit der Konstruktion zwingend erforderlich ist: Über lange Zeiträume liegen ansonsten (ohne Schutzmittel) ausreichend hohe Feuchten für ein (langsames) Wachstum vor. | Projektbericht |
![]() | Untersuchung zum Außenluftwechsel und zur Luftqualität in sanierten Wohnungen mit konventioneller Fensterlüftung und mit kontrollierter Lüftung Autor*innen: Oliver Kah, Søren Peper, Witta Ebel, Berthold Kaufmann, Wolfgang Feist, Zeno Bastian; unter Mitarbeit von: Henning Aust, Florian Meffert Mit der energetischen Sanierung von Gebäuden wird in der Regel auch die Luftdichtheit der Gebäudehülle verbessert. In überwiegend über Fensterlüftung gelüfteten Bestandsgebäuden nimmt dann entsprechend der Anteil der Ex- bzw. Infiltration ab. Um weiterhin ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten, muss das Lüftungsverhalten an die neuen Bedingungen angepasst werden. Dabei ist die Notwendigkeit einer luftdichten Bauweise zur Vermeidung von Bauschäden und im Interesse der Energieeinsparung inzwischen allgemein anerkannt und hat Eingang in Normen und in gesetzliche Verordnungen gefunden. Darüber hinaus erwarten Nutzer*innen in modernisierten Gebäuden, dass es keine wahrnehmbaren Zugerscheinungen gibt - schon deshalb muss die Luftdichtheit der Gebäudehülle nach der Sanierung erheblich verbessert sein. Mit einer kontrollierten Lüftung kann diesem Dilemma erfolgreich begegnet werden: Unabhängig vom Nutzerverhalten wird für eine ausreichende Lufterneuerung gesorgt. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Messbegleitung zweier energetisch unterschiedlich weitgehend sanierter Geschosswohnbauten, einer Niedrigenergiehaus-Sanierung mit Fensterlüftung und einer Passivhaus-Sanierung mit kontrollierter Lüftung [siehe auch Projektbericht Hoheloogstraße in dieser Übersicht) stellten sich geringere Unterschiede im Heizenergieverbrauch ein, als dies aufgrund einer energetischen Bilanzierung zu erwarten war. Die Messergebnisse deuteten daraufhin, dass dies in den ansonsten baugleichen Bestandssanierungen vor allem auf unterschiedliche Frischluftzufuhr und damit auf den Lüftungswärmeverlust zurückzuführen ist. In den auf Niedrigenergie-Standard sanierten Wohnungen wird ausschließlich über Fenster gelüftet, während in den auf Passivhaus-Standard sanierten Wohnungen eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung für eine ausreichende Lufterneuerung sorgt. Eine im Rahmen der vorliegenden Untersuchung durchgeführte erweiterte Messung an den gleichen Gebäuden im Kernwinter 2009/2010, sollte zur weiteren Klärung der Fragestellung beitragen. Die zusätzliche Messkampagne hatte zum Ziel, das Lüftungsverhalten, den resultierenden Außenluftwechsel und die Luftqualität in den mit konventioneller Fensterlüftung und mit kontrollierter Lüftung sanierten Wohnungen genauer zu untersuchen. Dieser Bericht stellt die Ergebnisse der Auswertung dieser Messkampagne vor. | Projektbericht |
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