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Wirtschaftlichkeit

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Evaluation of social housing building types in Mexico: Study of energy efficiency, additional costs and CO2 mitigation as a basis for the preparation of the „Supported NAMA for Sustainable Housing in Mexico - Mitigation Actions and Financing Packages“ presented at COP17 in Durban (2012) (Englisch)
Autor*innen: Passivhaus Institut

Das Passivhaus Institut hat in Zusammenarbeit mit der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit), GOPA Consultants, IzN-Friedrichsdorf, Thomson Reuters Point Carbon, Perspectives und verschiedenen mexikanischen Institutionen an einem NAMA-Dokument (Nationally Appropriate Mitigation Actions) gearbeitet, das von der mexikanischen Regierung auf der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Durban im Dezember 2011 vorgestellt wurde. Nun wurde der technische Anhang mit der Zusammenfassung der Ergebnisse des Passivhaus Instituts veröffentlicht. Unter Anwendung des Ganzhausansatzes wurde in dieser Studie zu Sozialwohnungsprojekten in Mexiko das Passivhaus-Planungspaket (PHPP) verwendet, um verschiedene Energieeffizienzstandards, darunter auch Passivhaus, in verschiedenen mexikanischen Klimazonen und für verschiedene Typologien von Sozialwohnungsbauten zu vergleichen. Die Investitionskosten für ein aktuelles und ein zukünftiges Szenario (wenn Passivhauskomponenten auf dem mexikanischen Markt leicht verfügbar sein werden) wurden erfasst und bewertet. In allen Fällen erwies sich das Passivhaus als die wirtschaftlichste Option, wenn man die Lebenszykluskosten betrachtet. Der Passivhausstandard ist bereits heute die wirtschaftlichste Lösung. Dies wird noch deutlicher, wenn man die von der mexikanischen Regierung gezahlten Energiesubventionen berücksichtigt.
Technical Annex
Wirtschaftlichkeit von Wärmedämm-Maßnahmen im Gebäudebestand (2005)
Autor*innen: Oliver Kah, Wolfgang Feist, technischer Ausschuss des Gesamtverbands der Dämmstoffindustrie

Der Gebäudebestand in Deutschland ist nahezu vollständig in Zeiten gebaut worden, in denen Heizenergie um ein Vielfaches billiger war als heute. Die gebaute Substanz unterliegt andererseits ständigen Veränderungen - zu denen ohnehin erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen und die Modernisierung nicht mehr zeitgemäßer Gebäude gehören. Jede dieser Maßnahmen im Bestand bietet die Möglichkeit, den wärmetechnisch unzureichenden Zustand an die Erfordernisse der Zukunft anzupassen. Die Frage der Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahmen wird ausschließlich einzelwirtschaftlich aus Sicht des Investors behandelt. Gegenüber einer früheren Studie [Feist 1998] haben sich die Randbedingungen grundlegend geändert: So muss heute von einem deutlich höheren zu erwartenden mittleren Energiepreis über die Nutzungsdauer der Maßnahmen ausgegangen werden; diese Studie rechnet mit durchschnittlich 5,5 Cent/kWh. Außerdem kann die werterhaltende und dauerhafte Wirksamkeit von Wärmeschutzmaßnahmen heute als gesichert gelten, weshalb eine korrekte Lebenszyklusbetrachtung verwendet werden muss. Um Spekulationen über weit in die Ferne führende Energiepreis- und Zinsprognosen zu vermeiden, wurde der Betrachtungszeitraum auf 20 Jahre begrenzt, jedoch der sicher bestimmbare Restwert der geschaffenen Substanz einbezogen. Vor diesem Hintergrund ergeben sich klare Schlussfolgerungen:

1. Eine Verbesserung des Wärmeschutzes von Bauteilen der Gebäudehülle in den Beständen in Deutschland ist heute zu jedem der untersuchten Anlässe einzelwirtschaftlich rentabel, wenn das Bauteil nicht bereits gut wärmegedämmt ist; z.B. immer dann, wenn ohnehin ein Gerüst an einer Außenfassade gestellt wird, um diese Fassade zu streichen oder wenn ein Dach neu eingedeckt oder ausgebaut wird.

2. Die Verbesserung des Wärmeschutzes rechnet sich allein auf Basis der dadurch eingesparten Energiekosten. Weitere Vorteile, wie eine verbesserte Behaglichkeit, der verbesserte Schutz der Bausubstanz, die Wertsteigerung, die Sicherheit gegenüber Risiken des internationalen Energiemarktes und der Beitrag zum Klimaschutz sind eine zusätzliche Zugabe.

3. Gegenüber den Anforderungen der gültigen EnEV ist die Wirtschaftlichkeit so umfassend verbessert, dass unter den heutigen Randbedingungen die beste baupraktisch verfügbaren Wärmeschutzmaßnahmen auch ökonomisch optimal sind. Vor diesem Hintergrund lautet die Empfehlung: „Wenn schon, denn schon“ - es sollte in keinem Fall an der Dämmqualität gespart werden.

4. Als Maß für die Wirtschaftlichkeit werden die jährlichen Kapitalkosten (Zins und Tilgung) der Wärmeschutz-Maßnahmen auf die eingesparte Energie bezogen; so wird ein Preis für die eingesparte Kilowattstunde (kWh) bestimmt. Bei allen untersuchten Einzelmaßnahmen lag der Preis für die eingesparte kWh mit 1 bis 3,5 Cent/kWh für einen zukunftsweisenden Wärmeschutz deutlich unter dem derzeitigen Endenergiebezugspreis von 4,5 Cent/kWh.

Energieeffizienz durch verbesserten Wärmeschutz ist damit heute eine der rentabelsten „Energiequellen“ überhaupt, diese Maßnahmen sind sogar deutlich günstiger in den Gestehungskosten als der Einkauf herkömmlicher Brennstoffe. Die Wertschöpfung für Wärmeschutzmaßnahmen erfolgt zudem fast ausschließlich im Inland, und dort wieder im mittelständischen Handwerk; die hier angesiedelten Betriebe haben eine sehr hohe Arbeitsplatzintensität, so dass eine konsequente Mobilisierung der hier dargestellten wirtschaftlichen Potentiale eine bedeutende Beschäftigungswirkung hat. Vor dem Hintergrund dieser umfassenden Win-Win-Situation ist eine tatkräftige Initiative zur Verbesserung sowohl der Rate als auch der Qualität der Umsetzung dringend zu empfehlen.
Projektbericht
Bewertung energetischer Anforderungen im Lichte steigender Energiepreise für die EnEV und die KfW-Förderung (2008)
Autor*innen: Oliver Kah, Wolfgang Feist, Rainer Pfluger, Jürgen Schnieders, Berthold Kaufmann, Tanja Schulz, Zeno Bastian

Ein Großteil des gesamten Energieverbrauchs in Deutschland wird für die Raumheizung verwendet, daher ist eine Senkung dieses Energiebedarfs eine wesentliche Voraussetzung für die Erreichung der nationalen CO2-Emissionsminderungsziele. Die Reduzierung des Raumheizungsbedarfs stellt daher einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz dar. Um diese potenziellen Energieeinsparungen zu realisieren, ist die Wirtschaftlichkeit der erforderlichen Maßnahmen ebenso wichtig wie die Kenntnis des verfügbaren Potenzials. Diese Studie enthält Empfehlungen für neue Effizienzanforderungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden sowie für die Sanierung bestehender Gebäude auf der Grundlage des Energieeinsparungsgesetztes (EnEG) unter Berücksichtigung der jüngsten Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse sollen als Entscheidungsgrundlage für eine aktualisierte Fassung der Energieeinsparverordnung dienen.
Projektbericht
Ökonomische Evaluierung zweier Sanierungsprojekte mit Dokumentation der abgerechneten Kosten: Hoheloogstraße und Schlesierstraße in Ludwigshafen (2010)
Autor*innen: Berthold Kaufmann, Witta Ebel, Wolfgang Feist

In den Jahren 2005 bis 2008 wurden zwei Wohngebäude der GAG Ludwigshafen mit hoch energieeffizienten Komponenten saniert. Ziel war es, dem Passivhaus-Standard so nahe wie möglich zu kommen. Das Pilotprojekt „Passivhaus im Bestand“ (PHiB) Hoheloogstraße wurde vom Passivhaus Institut begleitet und messtechnisch untersucht und ausgewertet (siehe Projektbericht weiter oben). Im Rahmen des Projektes IEA Task 37 wurde von diesem Projekt und vom Nachfolgeprojekt PHiB-Schlesierstraße ex post eine detaillierte ökonomische Untersuchung durchgeführt anhand der real abgerechneten Baukosten. Die vorliegende Untersuchung baut auf älteren Publikationen auf, die auf systematischen Kostenrecherchen für die einzelnen Komponenten (Wärmedämmung, Fenster, Lüftungsanlage, etc. ) basieren. Insbesondere wurden die beiden folgenden Fragestellungen anhand der Sanierungsprojekte untersucht:

1. Wie hoch sind die Mehrinvestitionen einer hocheffizienten Bauweise im Vergleich zu einem Niedrigenergiehaus im gegenwärtigen Marktgeschehen?
2. Ist durch Skalen- und Lerneffekte künftig eine noch weitere Kostendegression möglich?

Die erste Frage wird anhand des Projektes „Hoheloogstraße“ behandelt, bei dem gleichzeitig ein baugleiches Gebäude entsprechend einem guten Niedrigenergiestandard saniert wurde. Die zweite Frage wurde mit den detailliert bekannten Kosten der Maßnahmen aus dem Projekt „Schlesierstraße“ untersucht.
Projektbericht
Energie-, CO2- und Kosteneinsparungen durch die Verwendung von Kunststofffenstern mit unterschiedlicher Verglasung im Vergleich zum einfach verglasten Aluminiumfenster im Klima Neu Delhi, Indien (Kurzstudie des Passivhaus Instituts im Auftrag von ALUPLAST INDIA) (2016)
Autor*innen: Benjamin Krick

Die Einsparung von Energie zur Reduktion klimaschädlicher CO2-Emissionen und zur Entlastung erneuerbarer Energiequellen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Im Bereich der Gebäudeenergieeffizienz geht Energieeinsparung in Heizklimaten regelmäßig mit einer Verringerung der Lebenszykluskosten sowie mit weiteren Vorteilen Hand in Hand. Am Beispiel von Fenstern und Verglasungen wird dies besonders deutlich. In dieser durch das Passivhaus Institut Dr. Wolfgang Feist im Auftrag von Aluplast India erstellten Studie konnten diese Effekte auch für Kühlklimate am Beispiel von New Delhi nachgewiesen werden.
Projektbericht
Smartwin compact – Economic optimum in the regions of Europe (On behalf of pro passivhausfenster GmbH, Oberaudorf Germany) (2014)(English)
Autor*innen: Benjamin Krick

Smartwin compact ist ein kostengünstiges und energieeffizientes Fenster, das von der Genossenschaft pro Passivhausfenster hergestellt wird. Das Fenster, das 2014 den ersten Platz beim Component Award in der Kategorie Holz-Aluminium gewann, ist in Doppel-, Dreifach- und Vierfachverglasung erhältlich. Diese Studie nutzt das smartwin compact als Grundlage für eine wirtschaftliche Analyse, um zu untersuchen, welche der drei Fenstervarianten in verschiedenen Klimazonen die kostengünstigste Option darstellt. Die Studie berücksichtigt sowohl die Investitionskosten als auch die Energiekosten über die gesamte Lebensdauer des Fensters.
Projektbericht
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